Beleuchtung
Beleuchtung
Besser als "damals" Auch als es noch keinen Strom gab, sehnten sich die Menschen nach Beleuchtung. Kerzen und Öllampen wurden zur Erhellung des Raumen genutzt, gaben aber meist ein sehr schwaches Licht von sich. Es folgten die Gasleuchten. Heute sieht das anders aus. Lampen, betrieben mit elektrischem Licht, in allen denkbaren Formen, im Haus, am Haus und im Garten sorgen jederzeit für die gewünschte Helligkeit. Auch in elektrischen Geräten finden Lichter ihren Einsatz. Glühbirnen adé Die sehr beliebte Glühbirne hat dabei auch schon fast wieder ausgedient. Durch die EU-Verordnung ist der Verkauf aller matter Glühbirnen und der 100 Watt-Birnen ab dem 1. September 2009 in Deutschland untersagt. Ein Jahr später müssen sich dann auch die 75 Watt-Glühbirnen verabschieden und dürfen nicht mehr verkauft werden. Bis 2012 sind dann auch 60-, 40- und 25-Watt-Birnen vom Markt zu nehmen. Genutzt werden dürfen sie schon noch, so dass sogenannte Hamsterkäufe derzeit den Glühbirnenmarkt ankurbeln. Ab 2012 dürfen somit nur noch Energiesparlampen genutzt werden. Deren Licht ist greller als das der herkömmlichen Glühbirne und wird somit von vielen verpönt. Auch der Quecksilbergehalt der Energiesparlampen ruft Kritiker auf den Plan. Durch die Umstellung soll der Stromverbrauch allerdings um mehr als ein Drittel gesenkt werden. Beleuchtung für Innen und Außen Unterschieden wird zwischen Innen- und Außenbeleuchtung. Bei der Außenbeleuchtung sind erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, da der erhöhte Feuchtigkeitsgehalt der Luft und möglicher Regen ein erhöhtes Risiko für den Menschen darstellen. Bei der Innenbeleuchtung ist nicht nur an die Wohnzimmerbeleuchtung zu denken. Darunter fallen außerdem Arbeitsplatzbeleuchtung, bei der wiederum viele Vorschriften einzuhalten sind, um den Arbeitnehmern eine gesundheitsunschädliche Arbeit zu gewährleisten. Dazu zählen unter anderem der Reflexionsgrad von der Decke oder auch die richtige Beleuchtungsstärke. Auch die Ausleuchtung in den Medien, so zum Beispiel Theaterlicht, zählt zur Innenbeleuchtung. Beleuchtung für das Wohlempfinden Nicht nur die Unternehmen, die die Lampen und Beleuchtungselemente produzieren, beschäftigen sich mit dem Licht. Auch in der Politik und vielen Organisationen ist dies ein heißes Thema. Diese beschäftigen sich mit Energieeffizienz und Umweltmanagement. Aber auch in der Forschung geht man dem Licht auf die Spur: Schließlich werden rund 80 Prozent der menschlichen Nerven durch optische Reize beansprucht. Daraus lässt sich ableiten, dass Beleuchtung ausgesprochen wichtig ist für das Wohlempfinden des Körpers. Mit den neuen Technologien erhoffen sich viele, sowohl Gesundheit, Ergonomie, Design und Energieeffizienz unter einem Hut zu vereinen. Beleuchtung für mehr Sicherheit Ein Jeder setzt Beleuchtung für mehr Sicherheit ein. Und zwar an Auto und an Fahrrad. Schließlich kann Fahren ohne Beleuchtung schlimme Folgen haben. Regelmäßige Kontrollen, vor allem vor dem Wintereinbruch, sorgen dafür, dass zumindest die Fahrräder der Schulkinder richtig beleuchtet sind. Sowohl Polizei als auch der ADFC machen sich stark dafür. An Autos werden übrigens immer mehr die stromsparenden LED-Lichter eingesetzt. LED steht für Lumineszenz-Diode. Dahinter verbergen sich sehr leuchtstarke und langlebige Leuchtdioden.









