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In jedem Fall individuell
04.03.2010

Kalsdorf/Graz/Leinfelden-Echterdingen - (rp) Aufgelöst in einen zweietagigen Kubus sowie ein lang gestrecktes, eingeschossiges Rechteck sucht ein schlichter Flachdachbau in gemauerter Massivbauweise Schutz hinter dichten Hecken. Ein Spiel zwischen Transparenz und Geschlossenheit prägt den Außenbezug. Wohn- und Esszimmer öffnen sich über große, raumhohe Fenster zur Terrasse. Küche sowie Bad und WC geben sich dagegen eher „zugeknöpft“. Über eine einläufige, gerade Treppe werden der Gästebereich mit Bad sowie das Büro erschlossen. Das Wohnen an sich aber findet ebenerdig ohne Stolperfallen statt – eine wesentliche Anforderung der Bauherrin an die architektonische Konzeption.

„Wenn schon, denn schon“, muss sich Monika Holler gedacht haben, als die Pläne zur Erfüllung eines Lebenstraums in ihr reiften: Haus in Graz auf grüner Wiese nach eigenen Vorstellungen. „Hell, luftig, aber sicher; nicht zu groß mit Platz für Gäste und wenig Stufen“, beschrieb die Rentnerin die für sie wichtigsten Planungsvoraussetzungen. Es folgte ein intensiver Entwicklungsprozess zwischen ihr und dem Architekten, der vor allem an der wohnraumspezifischen Fenster- und Türtechnologie abzulesen ist. Marto Pritz hat dazu „schon im frühen Planungsstadium die richtigen Weichen gestellt“ und gemeinsam mit dem Fensterbauer die individuellen Bedürfnisse der Nutzerin über zahlreiche innovative Baubeschlagslösungen verwirklicht. Dabei wurden die vielen Möglichkeiten, die das Sortiment des Spezialisten ROTO bietet, „bestens genutzt und zu großen Teilen ausgeschöpft“. Durch die wechselseitige Abstimmung von Technikkomponenten und Architektur gelang so eine auch unter optischen Aspekten beispielhafte harmonische Einbettung unterschiedlichster „Nutzenfenster“.

Sicher ohne Kraftakt

Wer individuelle Fenster mit einem Durcheinander verschiedenster Riegel und Bänder assoziiert, wird von diesem Objekt überrascht. Zur Ausstattung der Dreh-Kipp-Fenster gehört unisono der komplett verdeckt liegende Beschlag „ROTO NT Designo“. Von außen sind also weder Bänder zu sehen, noch stören Abdeckkappen. Das designorientierte System bietet zudem serienmäßig eine Aushebesicherung und aufgrund kleiner kompakter Bandseitenbauteile viel Platz für zusätzliche WK 2- Sicherheitskomponenten. Wie das Küchenfenster zeigt, lässt sich die polizeilich empfohlene Widerstandsklasse sogar bei sehr kleinen Abmessungen realisieren. Auf Wunsch der Bauherrin als „Lüftungs- bzw. Vogelfutterklappe“ konzipiert, sitzt es ähnlich einer schmalen Durchreiche und bequem für jeden zu erreichen eher unkonventionell unmittelbar über dem Herd; da tut Einbruchschutz Not.

Ebenfalls effektiven Widerstand leistet die raumhohe Hebe-Schiebetür im Esszimmer. Dazu verfügt sie über einen Schiebebeschlag, der mit einer über den Griff gesteuerten Mittelbruchverriegelung sowie mehreren Sicherheitszapfen Dieben das Ausheben extrem erschwert. Zugleich heißt „Patio Life“-Technologie aber auch „keine Stolperfallen“, denn die thermisch getrennte Bodenschwelle fällt nach außen hin leicht ab. Auf diese Weise wird der Lebensraum nahtlos von innen nach außen erweitert. Die Tür gleitet dabei fast wie von selbst zur Seite, und der erwartete Kraftakt beim Öffnen und Schließen bleibt aus. „Ein Leistungsmerkmal, auf das man nicht nur im Alter achten sollte“, weiß Pritz.

Automatisch mit System

Überhaupt: Das Bedürfnis nach Bedienkomfort und Unabhängigkeit im Alter war mit ein Grund, dass Elektronik bei Monika Holler einziehen durfte, wenn auch „bitte schön einfach zu bedienen!“. Eine Forderung, die sich bereits beim Betreten des Hauses erfüllt. Die Besitzerin muss lediglich einen Transponder-Chip vor ein Lesegerät halten, und schon reagiert das elektromechanische Verriegelungssystem „DoorSafe Eneo C“ und öffnet leise sirrend die Eingangstür. Beim Zuziehen verriegelt sie ganz automatisch. Sämtliche Register jedoch zieht sie im Nachtbetrieb, indem sie alle Sicherheitsmechanismen wie Türfalle, Riegel sowie Kreiszungen bzw. Schließbolzen aus Stahl in Gang setzt. Und weil sich nachträglich ein Türöffner-Antrieb in das System integrieren lässt, wurde gleichzeitig Vorsorge im Hinblick auf barrierefreies Wohnen getroffen.

Einen echten Volltreffer nennt Architekt Marto Pritz abschließend die Investition in die Steuerung „E-Tec Drive“. Mit ihr lassen sich die ansonsten nur über eine Leiter erreichbaren Fenster im Bad- und WC-Bereich per Schalter bequem öffnen bzw. schließen. Vollständig und sicher verriegelt.



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