Fassaden
Eine
Fassade ist die Hauptansicht oder Vorderansicht eines Gebäudes, auch Schauseite
genannt. Meist handelt es sich dabei um die Seite mit dem Vordereingang. Bei
einem freistehenden Baukörper ist die Fassade diejenige Ansicht, die durch ihre
besondere Gliederung hervorgehoben wird. Bei einer Häuserzeile ist es die zur
Straße gewandte Seite eines Gebäudes. Elemente der Fassadengestaltung können
von Wandflächen über Sockel, Brüstungen, Erker, Fachwerk oder Giebel, bis hin
zu den Hauptelementen Fenster und Türen, sehr zahlreich sein. Je nach
Bauprinzip gibt es beispielsweise Lochfassaden, die in der Massivbauweise
vorkommen und eine Wand mit klar
abgegrenzten Fensteröffnungen und Türöffnungen
darstellt. Bei einer Lamellenfassade hingegen stellen Lamellen als
Gestaltungselement einen wichtigen Faktor dar. Ebenso kann das vorwiegend
verwendete Material die Fassadenart bestimmen, so zum Beispiel bei einer
Glasfassade, Metallfassade, Betonfassade
oder einer Holzfassade.
Wichtig ist dabei stets auch die Konstruktionsart: So gibt es vor allem im
Hochhausbau sogenannte Doppelfassaden, bei denen zwei Fassadenebenen mit einem
belüfteten Zwischenraum eingesetzt werden. Bei einer Wärmedämmverbundfassade
wird Dämmmaterial von Außen an die Wand befestigt. Eine Vorhangfassade
wiederum tritt meist in Kombination mit der Skelettbauweise auf und wird der
Skelettkonstruktion vorgehängt. Bei einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade
handelt es sich wiederum um eine mehrschichtige Außenwandkonstruktion.
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